Aktuelles Heft

In Heft 7 finden Sie unter anderem die folgenden Artikel:

Sommerwelse von Stefan Seuss Sommerwelse – von Stefan Seuss
Die Sonne brennt erbarmungslos auf mich herab. Erste Hautschichten meiner Nase lösen sich und strecken sich wie die Knospen einer Pflanze zum Himmel. Ich suche Abkühlung im Schatten einer Felsspalte, meine Gedanken schweifen über das Geschehene. In dieser warmen Periode passiert es zu oft, was kann ich ändern? Ich sehe es nicht ein, dass all die Arbeit umsonst sein soll und die Fische mir auf der Nase herumtanzen. Gibt es überhaupt eine Lösung oder beeinflussen die hohen Wassertemperaturen und der geringe Sauerstoffgehalt das Verhalten der Welse so sehr?

Spinnfischen auf Wels – von Pascal Faber
Seit einigen Jahren, genauer gesagt seit 2002, habe ich mit dem Spinnfischen auf Wels begonnen. Am Anfang fischte ich fast ausschließlich mit Gummi-Ködern. Aber seit ich Jörg (Blinker-Jörg) kenne, hat sich das grundlegend geändert. Seitdem bin ich fast nur noch mit seinen selbstgebauten Blinkern und Spinnern unterwegs…

Expedition King William – von Arnout Terlouw
Schon während meines letzten Angeltrips nach Guyana hatten wir bereits neue Angelpläne geschmiedet. Unser Guide Ashley Holland erzählte uns, dass es nach seinen Informationen im Essequibo im Bereich direkt unterhalb der King William IV-Wasserfälle von riesigen Säbelzahnsalmlern (Payaras) und Piraiba-Welsen nur so wimmeln würde. Die Wasserfälle stellen nämlich ein unüberwindbares, natürliches Hindernis für alle im Fluss lebenden Fische dar, so dass sich insbesondere bei Hochwasser eine Vielzahl von wandernden Fischen direkt unterhalb der Fälle sammeln müsste...

Seitwärts – von Thomas Dörr
Der Einsatz von Sideplanern erweitert die Möglichkeiten des Bootsanglers zur optimalen Köderpräsentation ganz enorm. War man früher darauf angewiesen, die Montagen rein über die Fließrichtung abtreiben zu lassen, so kann man mit Hilfe der Planer die Köder sehr gezielt an vermeintliche Hot Spots steuern, oder die Montagen an großen Hot Spots großflächig verteilen. Unter idealen Umständen lassen sich Planer-Montagen sogar in ausreichendem Abstand parallel neben dem Boot fischen. Wichtig hierbei ist es vor allem, die Montagen auch wirklich an fangträchtigen Plätzen zu präsentieren. Gedankenlos in großer Anzahl herausgelassene Montagen werden sicherlich weniger Erfolge bringen als ein einziger, sauber präsentierter Köder.

Mission 44 – von Patrick Heer
Zitternd vor Kälte und völlig schlaftrunken stehe ich barfuß im nassen Alukutter und drille einen Fisch, der mir alles abverlangt. Tausende Gedanken schwirren in diesem Moment in meinem Kopf umher. Ist er es? Der eine Fisch, auf den ich jahrelang hingearbeitet habe? Aber erst einmal der Reihe nach. Thomas und ich verbrachten letztes Jahr sehr viel Zeit am Wasser zusammen, um unserem Zielfisch nachzustellen. Irgendwann kamen wir auf die Idee, dass wir doch eine Tour mit unseren beiden Freundinnen planen könnten. Und so schmiedeten wir eifrigste Pläne, um unser Vorhaben bald realisieren zu können...

The Good, the Bad and the Ugly – von Alexander Kubica
The Good, the Bad and the Ugly! Mit diesen Worten lässt sich der Mythos Po in meinen Augen wohl am besten beschreiben. Ich kann mich noch genau an meine erste Begegnung mit dem unbekannten Fluss erinnern. Da saß ich nun. Unerfahren, mit dem minimalsten Tackle ausgerüstet und ohne die geringste Ahnung, was da auf mich zukommen sollte. Zusammen mit einem genauso unerfahrenen Po-Angler in einem Wolfcraft-Boot machte ich meine ersten Erfahrungen an diesem Gewässer. Wobei Erfahrungen wohl etwas übertrieben ausgedrückt ist. Das einzige, was ich lernte, war: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt."

 

In Heft 6 finden Sie unter anderem die folgenden Artikel:

Aufgabe Winterwaller - Kai SchrödterAufgabe Winterwaller – von Kai Schrödter
Mit leerem Blick starre ich durch die Fensterscheibe in meinem Wohnzimmer das trübe Wetter in Deutschland an. Eine Besserung der Wettersituation ist nicht in Sicht und macht das Angeln unmöglich. Nachdem sich durch das Schmelzwasser die Bäche und Flüsse zu allem Überfluss noch in reißende Ströme verwandelten, war an einen Einsatz am Wasser in heimischen Gefilden in keinem Fall mehr zu denken. Mein heiß geliebtes Gewässer, der Po, ruht noch im Winterschlaf. Auch in Mantova ist es kalt und Grande Fiume liegt still und starr eingerahmt von Schnee…

Mehr Erfolg durch Flexibilität – von Sascha BeckerMehr Erfolg durch Flexibilität – von Sascha Becker
Durchgeschwitzt treten wir an diesen heißen Frühlingstag den Weg ans Ufer eines der fischreichsten Gewässer Europas, dem Po, an. Es soll für eine Woche auf Waller gehen. Damit wir auch wirklich auf alles vorbereitet sind, wurde jede Kleinigkeit mit in den Van gepackt. Nicht nur drei von der Fahrt erschöpfte Angler, sondern auch ein völlig überladenes Auto stehen nun am Bootssteg bei Castel Massa. Doch bevor es losgehen kann, muss noch das komplette Tackle ins Boot geladen werden. Als wären wir nicht schon erschöpft genug…

Tarponfieber – von Florian LäuferTarponfieber – von Florian Läufer
Uuuaah! Uuuuaah! Gespenstisch dröhnt das laute Schreien der Brüllaffen über den Fluss, während sich die aufgehende Sonne mühsam den Weg über die Baumwipfel erkämpft. Ein halbes Dutzend zitronengelber Schmetterlinge umkreisen wild flatternd unser Boot, Silberreiher beobachten uns bewegungslos vom Flussufer, während sich unser Boot der Strömung in Schleichfahrt entgegenquält. An vier Ruten arbeiten unsere geschleppten Wobbler in zwanzig bis dreißig Meter Entfernung hinter dem Boot gegen den Strom…

Als gäbe es kein Morgen – von Roland PetriAls gäbe es kein Morgen – von Roland Petri
Es war knapp, verdammt knapp... Haarscharf ist man in Italien im Februar des Jahres 2010 an einer Katastrophe am herrlichen Mittellauf des Po‘s vorbeigeschrammt. Und es hat uns alle, wenn auch nur kurzfristig, wachgerüttelt. Schön öfters fehlte nicht viel, aber dieses Mal war es irgendwie anders. Man konnte es tatsächlich sehen, riechen und vor allem, man konnte es ausnahmsweise sogar nachweisen. Um es unter den Tisch zu kehren, fehlte bestimmten Gremien einfach in diesem speziellen Fall die Zeit…

Der Rhein bei Speyer – von Peter MerkelDer Rhein bei Speyer – von Peter Merkel
Sowohl der Wallerbestand als auch die Wallerfänge sind am Rhein in den letzten Jahren enorm in die Höhe geschossen. In nahezu allen Flussabschnitten ist der Räuber heute anzutreffen. Welse über 100 Pfund sind längst keine Seltenheit mehr und Waller über 140 Pfund sind jederzeit möglich. Durch viele Angelstunden konnte ich eine Menge über den Rheinwaller lernen. Im Laufe der letzten Jahre konnten mein Angelfreund Albert Krüger und ich durch harten Einsatz dem Rhein viele Welse entlocken…

Geradeaus und gut – von Frank WisskirchenGeradeaus und gut – von Frank Wisskirchen
Mehr als 20 Jahre ist es nun her, dass ich in meinem Hausgewässer das erste Mal auf Waller gefischt habe. Diese Angelei (ihr werdet das sicherlich kennen) zog mich schnell in ihren Bann und angesichts der Tatsache, dass die Fischerei auf Waller bei uns alles andere als populär und somit wenig verbreitet war, machte das Ganze umso schwieriger, aber auch reizvoller für mich. Da es folglich kaum verlässliche Informationsquellen oder Gleichgesinnte gab, war man bei vielen Dingen sehr oft auf sich alleine gestellt. Es herrschte Gründerzeitstimmung…

 

In Heft 5 finden Sie unter anderem die folgenden Artikel:

Pelletfischen in Spanien – von Ingo Kuprian Pelletfischen in Spanien – von Ingo Kuprian
Mein Name ist Ingo Kuprian und seit dem Jahre 1999 fische ich gezielt auf Wels. In dieser Zeit habe ich viele Gerätschaften, Angeltechniken und Köder ausprobiert. Schon so ziemlich alles, was man einem Wels zum Fressen anbieten kann, hing an meinem Haken. Auch heute noch passe ich meine Angelmethode den Gegebenheiten vor Ort an. Mit diesem Bericht möchte ich von unserem letzten Besuch in Spanien am Lake Caspe und dem Fluss Ebro berichten…

Eine Montage für alle Fälle – von Michael Komuczki Eine Montage für alle Fälle – von Michael Komuczki
Das Wallerangeln an Fließgewässern unterliegt oft den wechselhaftesten Angelverhältnissen und einer sehr eigenen Dynamik. Um unter solchen Gegebenheiten erfolgreich auf Wels zu angeln, ist es unumgänglich, auf die sich ständig ändernden Angelbedingungen zu reagieren und die Montage diesen Bedingungen anzupassen. Auch ein vielleicht erforderlicher Wechsel der Angelmethode sollte – wenn notwendig – so rasch wie nur irgendwie möglich mit nur geringem Aufwand zu bewältigen sein…

Tour de France – von Patrick Heer Tour de France – von Patrick Heer
Es ist 19.30 Uhr als eine pechschwarze, gewaltig blitzespeiende Schlechtwetterfront mit zunehmender Geschwindigkeit über die Saone und direkt auf unseren Angelplatz zurollt. Plötzlich wird die Rutenspitze von Torstens Supercat ohne Vorankündigung brachial in Richtung Wasser gezerrt. Aber von Anfang an…

Jäger oder Sammler – von David Hagemeister Jäger oder Sammler – von David Hagemeister
Das Mysterium Wels ist schon seit etlichen Jahrhunderten ein viel beredetes Thema der Fischer vergangener Zeiten und der Spezialisten, die sich heutzutage mit dieser Fischart befassen. Tatsache aber ist, dass gerade bei uns im hohen Norden nur wenig Grundlegendes und oftmals nur vage Ansätze und Indizien über die Welspopulation bekannt ist und um so schwerer fällt es einem, sich auf die Spur dieser Fische zu setzen und ihr Verhalten zu studieren, sie zu beobachten um sie dann beangeln zu können…

Tackle zum Wallerfischen – von Thomas Dörr Tackle zum Wallerfischen – von Thomas Dörr
Aller Anfang ist schwer und das beginnt für den Anfänger nicht erst beim Fischen, sondern schon beim Einkauf von geeignetem Gerät als Grundausstattung. Viele Händler haben leider zu wenig Ahnung von diesem Bereich der Fischerei und in den Foren wird man mit gut gemeinten Tipps überschüttet. Diese Tipps stammen häufig von Leuten, die noch nie einen anständigen Waller gefangen haben und sich ihr „Wissen“ nur angelesen haben…

Die Zukunft liegt in unseren Händen – von Mario Hribernig Die Zukunft liegt in unseren Händen – von Mario Hribernig
Der Grundstein wurde in England gelegt und kam mit dem modernen Karpfenfischen zu uns. Das „Catch & Release“ wurde zur Normalität, zur Grundeinstellung eines zukunftsorientierten Anglers, ja sogar zum Bestandteil der Vorschriften an vielen Gewässern auf der gesamten Welt. Die Meinungen trennen sich hier bei Anglern und Naturschützern und dies auch verständlicherweise bei zwei verschiedenen Sichtweisen…

 

In Heft 4 finden Sie unter anderem die folgenden Artikel:

Schweizer Welse von Thomas BulaSchweizer Welse von Thomas Bula
Die Schweiz hat ja bekanntlich schon lange einen Namen mit ihrer eidgenössischen Ware. Nicht nur Berge, Schoggi oder anderes - Nein, auch in der Fischerei hört man Beachtliches. Spätestens nachdem in den Medien davon zu hören war: „Taucher filmen ein Drei-Meter-Monster in der Aare“ oder „Ältester Schweizer Fisch-Rekord gebrochen“ und „Fischer fängt im Gummiboot einen Zwei-Meter-Fisch“. Immer wieder liest man in den Fachzeitschriften von großen gefangenen Welsen, sei es im spanischen Ebro, im italienischen Po oder auch in Frankreich. Es hat mittlerweile gute Gewässer, wo in den letzten Jahren Exemplare weit über zwei Meter gefangen wurden.

Welsangeln bei Hochwasser von Pascal FaberWelsangeln bei Hochwasser von Pascal Faber
Wer kennt das nicht? Man freut sich auf eine schöne Angeltour. Alles wurde optimal vorbereitet, das Wetter stimmt, alle Köder sind besorgt und dann kommt man ans Gewässer und der Fluss führt Hochwasser. Der Stimmungspegel sinkt dann bei dem einen oder anderen Angler schon einmal auf den Tiefpunkt. Wenn man dann noch das tieftrübe Wasser, das Treibgut und die starke Strömung sieht, stellt man sich die Frage: „Sollte ich bei diesen Voraussetzungen nicht besser umkehren“ oder geht es doch getreu dem Motto: „Die Zähne zusammenbeißen und durch!“ da bleiben und sein Glück probieren.

Wobbler-Waller von Michael KomuczkiWobbler-Waller von Michael Komuczki
Der Fang von Großwallern mit der Spinnrute ist eine Herausforderung der besonderen Art und gleicht oft dem Ritt eines Cowboys auf dem Bullen bei einem Rodeo. Der Fang von Urianen mit der Spinnrute jenseits der Zweimetermarke stellt anglerische, aber auch gerätemäßige Anforderungen an uns, die uns nahezu alles abverlangen. Der Fang von großen Welsen mit dem Wobbler hat aber auch seine Tücken und Gefahren. Attila Juhász, der Legionär im Balzer-Team Österreich, ist einer der Großmeister im Bezug auf den Fang von Großwallern mit dem Wobbler. Michael Komuczki angelt mehr als fünfzehn Jahre zusammen mit dem bescheidenen ungarischen Szeneangler auf Raubfisch, so auch mit dem Wobbler auf Waller. Sie geben uns in diesem Beitrag Einblick in das Erlebte und in die gemachten Erfahrungen im Bezug auf den Fang von Großwelsen mit dem Wobbler.

Winterwaller von Stefan SeußWinterwaller von Stefan Seuß
Müde zerre ich mir meine Überdecke vom Kopf und versuche, meinen Arm aus dem zu gezurrten Schlafsack zu befreien. Der erste Griff geht zur Gasflasche und kurze Zeit später bläst die Heizung warme Luft ins Zelt. Ich warte noch fünf Minuten und raffe mich dann doch auf, um im mittlerweile aufgeheizten Zelt den ersten Kaffee des neuen Jahres zu trinken. Vom Sylvester-Rummel, Raketen und Sektpartys habe ich an meinem momentanen Aufenthaltsort nichts mitbekommen, es war eigentlich eine ganz normale Nacht mit eisigen Temperaturen beim Wels fischen.

In der Sahara von Olivier Portrat & Roland PetriIn der Sahara von Olivier Portrat und Roland Petri
Es ist 19.00 Uhr Ortszeit und ich bin geschafft, auch die so genannten besten Jahre, in denen ich mich angeblich befinde, ändern nichts an dieser Tatsache. Keine Ahnung wie lange ich seit dem Abflug am frühen Morgen bereits auf den Beinen war... Aber liebe Leser, trotz fortgeschrittenem Alter, ich habe es wirklich getan. Vorbei die Zeiten der Gespräche und planlosen Planungen, es war der Moment da, es zu tun. Auch wenn der Terminkalender nur eine knappe Woche zuließ. Für einen wie Olivier Portrat sind sieben Tage nicht mehr als ein flüchtiger Atemzug. Für mich dagegen verdammt lange. Er hatte es tatsächlich geschafft, nach einigen Besuchen bei ihm zuhause und Unmengen von gesichtetem Bildmaterial war ich regelrecht von dem Gedanken besessen. Dort muss ich hin…

Spinnfischen auf Waller von Andy WeyelSpinnfischen auf Waller von Andy Weyel
Über das Spinnfischen auf Welse wird im Moment viel diskutiert und in Foren mehr oder weniger brauchbare Tipps abgegeben. Es wird über tiefe Löcher gefachsimpelt in die der Köder muss. Fakt ist, das Spinnfischen spielt sich bei einer Wassertemperatur ab 15 Grad bei aktiven Fischen in erster Linie an der Oberfläche ab!

 

 

In Heft 3 finden Sie unter anderem die folgenden Artikel:

Die Giganten vom Amazonas"Die Giganten vom Amazonas" von Arnout Terlouw
Es wird vermutet, dass der Amazonas über 2.500 verschiedene Fischarten beherbergt. Viele der größeren Welsarten im Amazonas sind umherziehende, äußert aktive und aggressive Raubfische, die hauptsächlich im schnellen Wasser leben. Pfund um Pfund sind diese Welse genauso stark –wenn nicht noch stärker– als jede andere Süßwasserfischart, die man mit Rute und Rolle fangen kann…

See der Lotusblüten "See der Lotusblüten" von Markus Eule
Spricht man in der Wallerszene von einem Trip nach Italien, so denkt jeder zunächst an den Fluss Po. Jedoch haben die Fanggründe Italiens mehr zu bieten als den allseits bekannten Po. Deshalb möchte ich Euch in diesem Bericht auf ein Gewässer aufmerksam machen, das bis jetzt noch relativ unbekannt und unberührt ist. Den Lago di Superior in der Provinz Mantova.

Auf der Suche nach der perfekten Rute"Auf der Suche nach der perfekten Rute" von Sven Dombach
Vor gut fünfzehn Jahren fiel mir ein Buch von Frank de la Porte in die Hände. „Angelruten selber bauen“ lautete der Titel und dieser zog mich sofort in seinen Bann. Das Buch wurde verschlungen und danach stand für mich fest: Das will ich auch!

Modernes Wallerfischen"Modernes Wallerfischen" von Roland Petri
Gewiss, sie sind vorbei. Die Zeiten in denen man optimistisch mit der Glasfiber-Rute und einer robusten Stationärrolle, Kork-Pose oder Sargblei bewaffnet auf die Wallerpirsch zog. Es waren sicher schöne Zeiten, mit einem Hauch von Abenteuer und einer üppigen Prise Romantik. Aus und vorbei!? Sicher, diese Tatsache ist noch immer nicht ganz in alle Angelkeller der Petri Gemeinde durchgedrungen, aber eines ist sicher: Sie wird es! Ganz sicher!

Es wallert am Rhein"Es wallert am Rhein" von Max Nollert & Markus Paparozzi
Die Urlaubszeit stand an und es sollte auch für uns ein paar Tage zum Fischen gehen. Nur dieses Mal wollten wir nicht wie gewohnt den Karpfen nachstellen, sondern wir entschieden uns, den Welsen wieder einmal auf die Barteln zu rücken. Da wir die letzten Jahre, mit ein paar Ausnahmen im Hochsommer, sonst eher sporadisch neben dem Karpfenangeln ein paar Stunden der Welsangelei widmeten, wollten wir dieses Mal wieder richtig angreifen.

 

In Heft 2 finden Sie unter anderem die folgenden Artikel:

Faszination Driftfischen "Faszination Driftfischen" von Mario Waldherr
Ich kauere in meinem Schlauchboot und genieße die ersten Sonnenstrahlen, die sich endlich durch den morgendlichen Dunst über der Rhone kämpfen. Aus den Augenwinkeln verfolge ich das nicht vorhandene Geschehen auf dem Echolot und kämpfe gegen eine bleierne Müdigkeit an. Lethargisch führe ich die 23 cm Sandra unmittelbar unter dem Boot in einer Wassertiefe von acht Metern und lasse sie immer wieder auf den Grund auftocken...

Liebe auf den ersten Blick"Liebe auf den ersten Blick" von Toni Keidel
Ein rötlicher Ball verschwindet langsam vom Himmel und die Bäume legen ihren Schatten nieder, dabei drückt ein kalter Wind durch das Geschehen. Es ist Herbst, ich sitze auf meinem Stuhl und betrachte ein stark aufgerautes Vorfach, mit dem ich einige Tage zuvor einen Giganten des Süßwassers verloren habe. Es war schrecklich, alles in mir schien zusammen zu brechen. Wie lange habe ich gewartet und schlaflos die gespannte Rute beobachtet und urplötzlich war er da...

Fischen mit dem Wallerholz "Fischen mit dem Wallerholz" von Karl-Heinz Hörr
Im Donaugebiet und seinen Nebenflüssen nutzte man diese Wallerfangtechnik also schon viele Jahrhunderte. Bei uns in Deutschland verbreitete sich erst um 1970 das Wissen um diese Fangtechnik. Der entscheidende Durchbruch wurde wohl durch den entstandenen Wallertourismus in den spanischen Ebrorevieren ausgelöst und nur wenige Jahre später in Frankreich und in Italien. In meinem Bekanntenkreis spielten wir schon um 1988 mit diesem „eigenartigen Gerät" herum, ohne wirklich die Schlagtechnik zu beherrschen...

Dann fang ich mir ein Krokodil..."Dann fang ich mir ein Krokodil..." von Ben Boden
Sie sehen aus wie Krokodile mit Flossen, daher ist der deutsche Name „Alligator-Hecht" auch nicht von der Hand zu weisen. Es war im Herbst 2005, als ich erfuhr, dass Florian Läufer in Texas auf Alligator-Hechte geangelt hatte. Da ich Florian aus dem Internet kannte, schickte ich ihm eine von Neid getränkte E-Mail. Nur kurze Zeit später hatte ich einen Anruf. Es war Florian und er fragte: „Willst du nächstes Jahr mitkommen"? Ich persönlich brauchte nur etwa 25 Sekunden, um mich für die Reise zu entscheiden, meiner Frau fiel es etwas schwerer mich 14 Tage weg zu lassen...

Kurz und gut!"Kurz und gut" von Michael Winter
Spricht man heutzutage vom Spinnangeln auf Waller und vergleicht das verfügbare Tackle-Angebot, scheint kein Weg an stationärrollenbestückten Ruten zwischen 270 und 330 cm Länge vorbeizuführen. Bei skandinavischen oder nordamerikanischen Spinnprofis wäre solch eine Gerätezusammenstellung für das schwere Spinnangeln aus gutem Grund unvorstellbar. Warum und wie eine in den „Spinnländern" übliche kurze und harte Rute in Kombination mit einer Multirolle auch hierzulande beim Kunstköderangeln auf Waller punkten kann, soll folgender Bericht klären...


In Heft 1 finden Sie unter anderem die folgenden Artikel:

"Welsangeln in Frankreich" von Pascal Faber
In Frankreich gibt es eine sehr große Auswahl an Flüssen, um gezielt und erfolgreich auf Wels zu angeln. Die bekanntesten sind die Saône und die Rhône, aber die Saar, Mosel, Loire und Seine bieten auch eine Vielzahl an Welsen und damit eine tolle Fischerei. Die kleine Rhône ist bekannterweise der Topfluss für sehr große Welse, in diesem Fluss wurden schon Welse über 2,50 Meter gefangen und die 100 Kilogramm-Grenze wurde schon oft geknackt.

"Expedition ins Fischreich" von Florian Läufer
Wir befinden uns im Osten Ecuadors, auf irgendeinem der vielen Zuflüsse des Amazonas, mitten im Dschungel. Dort, wo es keine Zivilisation mehr gibt und wir alleine mit und in der Natur leben. Denn nur hier haben wir die Chance, unseren Zielfisch anzutreffen. Wir sind auf der Suche nach einem der größten Süßwasserfische der Welt – dem Arapaima....

"Fiume Po" von Stefan Seuss
Der Po ist ein Gewässer, das verschiedene Gesichter hat. Wenn in den Bergen die Schneeschmelze beginnt, entwickelt sich der Fluss zu einem reißenden Strom, ein Wasseranstieg von bis zu fünf Metern ist nichts ungewöhnliches, im Sommer bei anhaltender Trockenheit und starker Hitze wird der Fluss zum zahmen Rinnsal und zahlreiche Sandbänke prägen das Bild. Eigentlich kann man sich auf nichts Altbewährtes verlassen...

"Mittendrin statt nur dabei" von Andreas Knausenberger
Das Stellfischen auf Wels ist im Zeitalter des Sideplaner- und Bojenfischens immer mehr in Vergessenheit geraten. Doch gerade das Oberflächenfischen hat einen besonderen Reiz, da die Bisse meistens brachial und spektakulär sind. Je nach Situation ist das Stellfischen überaus erfolgreich, da der Köder sehr auffällig und immer im Bereich des Jagdreviers des Welses angeboten werden kann...

"Waller-Knaller im Strom" von Andreas Janitzki
Nicht umsonst zählt der Wels zu den geheimnisvollsten Kreaturen unter unserem Flosenwild. Seine anmutig wirkende Größe und seine bizarr erscheinende Körperform tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die abenteuerlichsten Geschichten aufleben zu lassen. Die Gattung Siluris glanis führt ein Leben im Verborgenen und nur wenigen Petri Jüngern gelingt es, den Urianen erfolgreich nachzustellen...